Zeit, wieder mal ein Restaurant mit einem Bericht bei Amazee zu würdigen!
Diesmal die Palme von Beirut im Kreis 3, dem schönen Wiedikon.
Leider regnet es in Strömen an diesem Augusttag, deshalb können wir nicht im wirklich schmucken Vorgarten an der ruhigen Quartierstrasse sitzen. Schweizersich pünktlich um sieben setzen wir uns ins noch leere Lokal und knabbern von den schon bereitgestellten Karottenstäbchen. Die Bedienung kommt sogleich, riecht etwas streng nach der vorher gerauchten ZIgi ist aber ansonsten ausgesprochen ferundlich und hilfsbereit.
Wir entscheiden uns für ein wenig libanesischen Weisswein zum Start (ok) und wählen ein Menu extra für zwei Personen, das sind acht Schälchen mit Mezzas und eine Hauptspeise zum teilen (kostet 105.-).
Die Mezzas, es sind vier kalte und vier warme Plättchen, kommen rasch und bereiten Freude. Mit dem dazu gereichten Fladenbrot sind sie ein wahrer Genuss und machen so satt, dass eine Hauptspeise – findet jedenfalls die Begleiterin – nicht mehr nötig wäre. Ich freue mich jedenfalls dennoch auf's Lammfilet an Tomatensauce mir Bratkartoffeln. Und es ist lecker, das Lamm, und verdammt scharf. Auch die Kartoffeln üppig gewürzt und schön knusprig gebraten. Dazu trinken wir einen halben Liter sardischen Cannonau, den's für circa 7 Franken den dl gibt (auch ok).
Alles in allem sehr zu empfehlen, wobei ich mich im Zweifelsfalle eher für die Mezzas als für eine richtige Hauptspeise entscheiden würde. Es sind klar die kleinen Häppchen, wo diese Restaurants punkten (So etwa auch der Tearoom Blunt: Dort war ich mal richtiggehend enttäuscht von einem trockenen Irgendwas-Spiesschen, während die Mezze auch dort ausgezeichnet sind...)
http://www.palmedebeirut.ch
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Skala: 1=worst, 6=best
1) Essen=4,5
2) Getränke=3,5
3) Bedienung=5
4) Ambiente=5
5) Preis=4
6) Transparenz=Notwendiges angegeben, zB dass das Huhn Antibiotika enthält, das Lamm aus Neuseeland hergeflogen kam etc.