Juhu!
Durch Teilnahme an der Berlin Allianz sind auch wir mit dem Hunde(Klo)Projekt unter den Gewinnern!
Wir wollen den Berliner Senat kontaktieren, um zu erfragen, wofür die Hundesteuern eigentlich verwendet werden und ob nicht doch wieder ein Versuch unternommen werden sollte, dem offensichtlichen Hundehaufenproblem Berlins mit Tütenspendern entgegenzuwirken.
Und könnte man nicht Spielwiesen für Hunde anlegen an dafür geeigneten Stellen,, zB in Teilen von den zahlreichen Stadtparks... (gibts ja zum Teil schon, aber Ausweiten kann man sowas ja immer).
Sonstige Vorschläge eurerseits? Bitte in "Wiki" oder "Talk" Beiträge posten.
Danke!!!
Kommunikation mit anderen Hunden
Bei der Begegnung mit anderen Hundebesitzern und deren Hunden sollte man kurz abklären, ob die Hunde sich beschnuppern können oder lieber nicht. Kommunikation ist das A und O und kann Missverständnisse und gefährliche Raufereien an der Leine verhindern.
In vielen Stadtparks gibt es genügend Platz, auf dem die Hunde sich ohne Leine austoben und ihre Rangordnung unter sich - meist gewaltlos - abklären können. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass vor allem ältere Menschen, Kinder und andere Spaziergänger durch die Hunde nicht in Bedrängnis geraten!
Gute Erziehung ist Grundvoraussetzung für ein entspanntes Leben der Hunde in der Stadt.
Der Mensch muss immer der Rudelführer sein, der Hund hat sich klar weiter unten in der Rangordnung einzuordnen.
BEI-FUß-GEHEN sollte der Hund unbedingt können, damit die Spaziergänge kontrolliert und entspannt ablaufen und nicht der Hund bestimmt, wo es lang geht.
Eine einfache Übung, falls er das noch nicht kann ist, plötzlich die Richtung zu ändern und zügig zu gehen. Dies sollte man so oft wiederholen, bis der Hund verstanden hat, dass der Mensch Richtung und Geschwindigkeit bestimmt. Die Position des Hundes ist „bei Fuß“, also Hundekopf oder höchstens noch -schulter neben Menschenbein, nicht grundsätzlich davor. Wenn der Hund ständig vor dem Menschen läuft muss er die Verantwortung für „das Rudel“ tragen und es liegt ein Dominanzproblem vor, dass früher oder später zum Ausdruck kommen wird.
ANSPRINGEN ist ein Ausdruck der Freude, aber auch eine gefährliche Missachtung der Rangordnungsregeln. Sind Menschen gegenwärtig, sollte der Hund immer als letztes begrüßt werden, indem sich der Mensch zu ihm herunterbeugt und der Hund sichmöglichst hinlegt, um seine Unterlegenheit zu zeigen und Streicheleinheiten abzuholen. Bei einem Mittelrangig stehenden Hund ist auch in Ordnung, wenn er stehen bleibt, solange er keinen Ansalten macht hochzuspricngen. Wenn der Hund dies doch versucht dreht sich der Mensch zur Seite weg oder ganz um und ignoriert den Hund, bis dieser sich beruhigt hat und ruhig begrüßt und gelobt werden kann.
ANBELLEN
BEIßEN (anderer Hunde oder sogar Menschen)
Man kann das Stehenbleiben an der Straße so oft üben wie man will, und sollte es auch unbedingt tun! Doch irgendwann kommt der Tag, wo die Verlockung einer läufigen Hündin dem Rüden wichtiger ist, als die Verkehrsregeln der Menschen. Manchmal ist der Hormonhaushalt stärker und überdeckt den „Verstand“ des Hundes, sodass er „blind“ seinem „Trieb“ folgt. Dies kann schnell zum tödlichen Verhängnis werden. Daher sollte jeder Hund an viel-befahreren Straßen IMMER angeleint sein.
Einfachste Lösung für eines der Hauptargumente und Ärgernisse der Hundegegener in der Stadt: Tütenspender, die von der Stadt aufgestellt werden und regelmäßig gefüllt werden. Jeder Hundebesitzer sollte sich selbstverständlich in der Pflicht sehen, die Hundehaufen umgehend zu entsorgen.
Die Tüten sollten aus ökologischen Aspekten kompostierbar sein!
Wenn in deiner Stadt noch keine Tütenspender aufgestellt sind, schreib doch an den Bürgermeister oder den Senat mit der Bitte darum und finde möglichst noch zahlreiche Mitstreiter dafür, zB durch eine Unterschriftenliste, die auch gern hundelose Städter unterschreiben werden. Bis die Tütenspender da sind kann man die Zeit mit selbstgekauften kleinen Plastiktüten (oder besser aber teurer kompostierbaren Beuteln) überbrücken.