Vom E 250 aus der Wurst nehmen nach EU-Liste Kinder weit mehr zu sich, als ihnen gut tut: Die akzeptable Tagesdosis, der ADI-Wert („Acceptable Daily Intake“), wird bei Kleinkindern unter 3 Jahren um bis zu 360% überschritten. Vor allem bei Farbstoffen ist die tägliche Dosis erschreckend hoch: Frühe Studien, die bei der Zulassung von Chemikalien zugrunde gelegt wurden, nahmen einen durchschnittlichen Verzehr von 25 Milligramm Farbstoffen bei Kindern an. Mittlerweile aber kommen die Kleinkinder nach den EU-Daten auf eine Tagesdosis von bis zu 560 Milligramm.
–> 1/2 Gramm hirnwirksamer Chemikalien pro Tag!
Farbstoffe haben nachweislich Wirkungen auf Hirnfunktionen: Bei 100 Milligramm Farbstoff Tartrazin zeigen in einer Untersuchung 34% der Test-Kids einen Abfall in der Leistungsfähigkeit. Bei einer Studie mit 43 Kindern, reagierten 25 auf Tartrazin: Sie waren reizbar, ruhelos, zeigten Schlafstörungen. Die Farben wirken offenbar direkt im Gehirn: Das hübsche Pink etwa, das beim Chemiemulti BASF unter dem Namen Basovit (E127) erhältlich ist, bremste in einer Studie die Aufnahme aller getesteten Neurotransmitter.
Eine Befragung von 486 hyperaktiven Kindern an der Universität (Britischen Grafschaft Surrey) ergab, dass 60% aller Zappelphilippe von Verhaltensproblemen berichteten, wenn sie synthetische Lebensmittelfarben zu sich nahmen. Die meisten Reaktionen zeigten sich nach Genuss der Farbstoffe E102 (Tartrazin) und E 110 (Gelborange). Namentlich Tartrazin hatte erhöhte Hyperaktivität und Aggressivität zur Folge. [...]
E 200, Farbstoff (Smarties)
E 102, Tartrazin, Farbstoff (höchst allergenes Potential)
E 210, Benzoesäure, Konservierungsstoff (Gurkenscheibe im Hamburger von McDonald's)
E 250, Natriumnitrit (oft in Würsten)
Eine Umstellung der Ernährung kann darum zu erstaunlichen Erfolgen führen. 140 von 314 Schüler fühlten sich deutlich besser, teilten Eltern und Lehrer hinterher mit: „Die meisten nahmen eine Verbesserung im Verhalten wahr“. „Sie sagten, die Kinder wurden ruhiger und gelassener und vor allem das Lehrpersonal beobachtete eine Verbesserung im Aufmerksamkeitsniveau der Kinder.“
Zahlreiche Studien belegen den Nutzen solcher Diäten. Die Erfolgsquote liegt zwischen 70-90% und damit im gleichen Bereich wie Ritalin. Der Schweizerische Arbeitskreis Ernährung und Verhalten kam sogar auf eine Erfolgsquote von 94%.
via
http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Gesundheit/Farbstoffe_Hyperaktivitaet....